Termindetails
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Gottesdienste
Musik zur Nacht in der Kreuzkapelle
Fr 24 JulStartzeit: 20:00 UhrEndzeit: 21:00 UhrStudierende der Abteilung „Alte Musik“ der Hochschule für Musik und Theater München
Ensemble Simileo Alpin
Andreas Kammenos (Blockflöten)
Katharina Lampersperger (Viola da Gamba)
Marie Dumas (Cembalo)» Programmheft herunterladen
Programm: Giovanni Battista Fontana: Sonata Seconda | Georg Philipp Telemann: Triosonate in g-Moll TWV 42:g9 | Johann Sebastian Bach: Praeludium und Fuga in fis-Moll BWV 883 | Georg Philipp Telemann: Triosonate in F-Dur TWV 42:F3 | Marin Marais: Grand Ballet | Jean-Philippe Rameau: Cinquième concert des Pièces de clavecin und ImprovisationKarten: 20 € (erm. 15 €) | erhältlich bei: München Ticket, Pforte von St. Michael und der Konzertkasse
Ermäßigungen für Schüler und Studenten.Infos Kreuzkapelle (Eingang Ettstraße): https://www.st-michael-muenchen.de/besuch-mitmachen/bauwerk-st-michael/kreuzkapelle
Sonstige Informationen:
- Konzertkasse öffnet um 19:30 Uhr
- Zugang für Rollstuhlfahrer leider nicht möglich
- stark begrenztes PlatzkontingentDas Kollektiv Simileo Alpin ist ein professionelles Ensemble mit Sitz in München, geleitet von Andreas Kammenos (Blockflöten), gemeinsam mit Katharina Lampersperger (Viola da Gamba) und Marie Dumas (Cembalo).
Die Mitglieder des Ensembles begegneten sich an der Hochschule für Musik und Theater München im Kontext von Kammermusik und Barockorchester HMTM. Aus dieser Begegnung erwuchs nicht nur eine musikalische Zusammenarbeit, sondern eine gemeinsame künstlerische Haltung: die Suche nach einem Klang, der historische Tiefe mit gegenwärtiger Sensibilität verbindet. Simileo Alpin versteht sich als ein Raum, in dem individuelle musikalische Persönlichkeiten zu einer gemeinsamen ästhetischen Sprache zusammenfinden.
In wechselnden Programmen und Besetzungen verbindet das Ensemble technische Präzision, klangliche Neugier und interpretatorische Offenheit. Der Fokus liegt dabei nicht auf der bloßen Rekonstruktion historischer Praxis, sondern auf ihrer lebendigen Aktualisierung. Der reine Flötenklang, dessen Tonerzeugung ähnlich („similis“), beinahe, aber eben doch nicht gleich ist, bildet einen zentralen Ausgangspunkt der Ensemblearbeit. Ebenso prägend ist die Faszination für alpine Landschaften – ihre Klarheit, Weite und Atemräume –, die Spannung zwischen renaissancehafter Geradheit und barocker Ungleichheit sowie das Zusammenspiel von Natur, Klang und menschlicher Wahrnehmung, die dem Ensemble seinen Namen gaben.
Das Repertoire von Simileo Alpin umfasst Werke von Georg Friedrich Händel, Johann Sebastian Bach und Johann Joachim Quantz ebenso wie Kompositionen von Michel Delalande, Louis-Antoine Dornel oder Pierre Prowo. In bewusst gestalteten akustischen Grenzgängen und in der intensiven Auseinandersetzung mit Instrument, Raum und Klang zeigt das Ensemble, dass historische Aufführungspraxis keine perfektionierte Museumskunst ist, sondern ein gegenwärtiger künstlerischer Prozess – ein Öffnen von Herz, Geist und Hörraum.Foto: Haruka Tsukimoto