News - Corona-Gedenken

Gedenken für Corona-Opfer weltweit am 30. Juli

Wöchentliches Corona-Gedenken endet

Das wöchentliche Gedenken an die Coronatoten in der Jesuitenkirche St. Michael (München) endet mit dem Monat Juli, nicht ohne ganz bewusst die Lage der Menschen in ärmeren Ländern dieser Erde in den Blick zu nehmen.

Seit Ende Januar lag ein Gedenkbuch bei der brennenden Osterkerze, sichtbar platziert im Mittelgang der Kirche. Hier war es möglich, die Namen der Verstorbenen einzutragen und der Trauer einen Ort zu geben. Denn Möglichkeiten, die Sterbenden zu besuchen, sich zu verabschieden und an der Bestattung teilzunehmen, waren in der ganzen Pandemiezeit erheblich eingeschränkt. Jeden Freitag wurde das Gedenkbuch im Abendgottesdienst von diesem Ort zum Kreuz vor den Altar getragen und dort - vor dem Giambolognakreuz - aufgeschlagen abgelegt –, sichtbare Bitte um Erlösung und Aufnahme der Toten bei Gott. Der Gesang: „Zum Paradies mögen Engel Dich geleiten und durch Christus, der für dich gestorben, soll ewiges Leben dich erfreuen“, begleitete diesen Fürbittgang, den alle in der Gemeinde mit der Bitte um ewige Ruhe, Licht und Gottes Frieden beschlossen.

In den letzten Wochen sank die Zahl der Toten hierzulande. Aber sie stieg dramatisch in Entwicklungs- und Schwellenländern an. Darum soll das Gedenken Ende Juli ausdrücklich den Mitmenschen gelten, die die Pandemie unter erheblich schlechteren Rahmenbedingungen durchmachen müssen.

Am Freitag, 30. Juli, wird dazu eine Referentin des Hilfswerkes Missio München im Gottesdienst um 18 Uhr sprechen. Das Gedenken in dieser Form endet damit vorerst.

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